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Ein ganzheitlicher Ansatz für anhaltende Gehirn- und körperliche Gesundheit
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Wir entwickeln viele Denkfähigkeiten, die ihren Höhepunkt um das 30. Lebensjahr erreichen und im Laufe des Lebens nachlassen. Am häufigsten verlangsamt sich das Denken und es kommt zu Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit, beim Multitasking, beim Merken von Informationen und bei der Wortfindung.
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Veränderungen der Gehirnstrukturen, wie z. B. ein verringertes Volumen des Hippocampus, des Frontallappens und des Temporallappens, im Laufe des Lebens zu einigen dieser Denkveränderungen beitragen. Daher gelten Veränderungen der Denkfähigkeit zwar als normaler Bestandteil im Leben. Jedoch muss die Verlangsamung und Verschlechterung der kognitiven Funktionen nicht hingenommen werden.
Aufgrund der Plastizität des Gehirns können die kognitiven Funktionen trainiert werden.
Studien zur Gehirnplastizität haben gezeigt, dass eine wesentliche Verbesserung der Funktionen und sogar eine Wiederherstellung mit einem Training möglich sind. Alleiniges „Gehirn-Jogging“ ist dafür nicht ausreichend. Denn neueste wissenschaftliche Erkenntnisse für eine dauerhafte kognitive Gesundheit haben ergeben, dass Körper und Gehirn untrennbar zusammenspielen. So werden auch von führenden internationalen Gesundheitsorganisationen (u.a. die WHO) bestimmte Verhaltensweisen für einen gesunden Lebensstil empfohlen, die nicht nur positiv auf die Gehirngesundheit wirken, sondern auch ein allgemeines körperliches und psychisches Wohlbefinden begünstigen: